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Fahrenheit 9/11 – part II


Michael Moore und Georg W. Bush Hand-in-Hand vor dem Weißen Haus - Teaser zu M. Moore's Film: Fahrenheit 9/11 Unbedingt ProSieben einschalten und Fahrenheit 9/11 ansehen! Macht euch euer eigenes Urteil über die Mündigkeit der Familie Bush…

8 Comments

  • Team America: „And it will be 9/11 a hundred times!“ – „No, you can’t mean that.“ – „Yes, it will be 91100!!!“ …. später von Kim Il „Yeah, it will not be a hundered times, not a thousand times 9/11 … it will bei 2387 times 9/11“ – „NOOOOO! I don’t even know what that is!“ – „Nobody does!!!“ … sooo geil :-)

  • Ich fand ihn lustig … aber ich könnte mich auch bei South Park krank lachen und finde Simpsons seit Staffel 14 äußerst krass (fällt sonst noch irgendwem der superschräge, unterschwellige Humor der Simpsons auf?)

  • Ich denk ihr beiden redet gerade aneinander vorbei: Sebbi redet von „Team America“ und Christoph von „Fahrenheit 9/11“. Hatte mir Fahrenheit zum Teil auf englisch angesehen und gestern endlich mal auf deutsch, aber ich muss sagen: manchmal konnte ich Michael Moores Argumentation auch nicht ganz folgen… Der sieht zu oft schwarz/weiß. Und wer weiß (?), vielleicht stecken ja auch andere Dinge dahinter – kurz: zu eingeschränkte Sichtweiße. Trotzdem finde ich es gut, dass es überhaupt jemanden gibt, der die dummen Sachen der Fam. Bush aufzeigt. In anderen Ländern wäre es Wahlbetrug was da abgeht und trotzdem stellt sich keiner quer (andere Nationen) und haut denen mal auf die Finger. Andere Staatsoberhäupter wurden wegen solchen Dingen nach kurzer Zeit geputscht… nicht so in den USA.

  • Oh ok :-)

    Zum Thema: den Amerikanern ist der Präsident heilig. Er ist Gott, er ist allmächtig und unfehlbar. Natürlich ist es dem Volk nicht egal was er macht, aber da müssen schon richtig krasse Dinge geschehen bzw. die Medien gegen den Präsidenten sein damit er ernsthaft in Schwierigkeiten kommt. Ist momentan halt nicht der Fall …

  • Trotz eventuell eingeschränkter Sichtweise braucht man in vielen Fällen eigentlich nur die Bilder oder George W. selber sprechen lassen:
    – Der erste amerikanische Präsident, der zu seiner Amtseinführung in gepanzerter Limousine gebracht wird anstatt die Strecke zu laufen. Grund: mehrere tausend Demonstranten die ziemlich sauer auf ihn und seinen Bruder waren.
    – Ein Dutzend Anträge afroamerikanischer Vertreter vor dem Senat, doch kein einziges Weißbrot ist willig seine Unterschrift zu geben um die Anträge gültig werden zu lassen. Anlass: ganzen Bevölkerungsgruppen wurde die Wahlberechtigung entzogen, sinnigerweise nur in Staaten mit republikanischen Gouverneuren.
    – George im Urlaub: „Ja ja! Äh. Wissen sie, ich regel das meiste von hier aus per Telefon! Äh. Keine Angst! Ich arbeite schon!“
    – Die zahlreichen Verstrickungen mit der Familie Bin Laden und ausgeprägte Beziehungen nach Saudi Arabien können nicht an den Haaren herbeigezogen sein.
    – „I am a war president!“
    – Interviews mit amerikanischen Soldaten im Irak mit Zitaten wie „Ich hasse diesen Idioten! Warum schickt er uns hierher, für was??“
    – Die ach so patriotische Mutter, die erst kapiert was Krieg bedeutet als sie erfährt dass ihr Sohn umgekommen ist.
    – Gestapo-Methoden in kleinbürgerlichen Kaffeekränzchen, aber nach dem elften September erstmal über 20 Angehörige der Bin Laden Familie mit Sonderflügen aus dem Land schaffen, ohne vorher auch nur eine einzige Aussage genommen zu haben.
    – Der sieben-minütige Blackout des mächtigsten Mannes der Welt, als er erfährt dass sein Land angegriffen wird. (Erinnern wir uns an die Vorwarnzeit eines möglichen Raketenangriffes. Genau so gut hätte sein Zögern noch wesentlich mehr Menschen das Leben kosten können, hätte er es versäumt Gegenmaßnahmen zu befehligen)
    – „Es gibt Verbindungen zwischen Saddam und Al-Kaida. Saddam hat Massenvernichtungswaffen. Und er hat versucht meinen Däddy umzubringen!“
    – Der Einsatz in Afghanistan wurde erst zwei Monate nach dem Flugzeug-Angriff ausgeführt, mit einer lächerlichen Truppenstärke die geringer war als die Zahl der Polizeibeamten im Stadtteil Manhattan. Erinnern wir uns an die Umgebung im Zielgebiet: Berge, Höhlen, noch mehr Berge, unzählige Verstecke. Völlig ausreichend dort 11.000 Soldaten einzusetzen.

    Nehmen wir an, nur die Hälfte der Berichte aus diesem Film würde den Tatsachen entsprechen. Nehmen wir an es wäre nur ein Viertel. Selbst das würde hierzulande ausreichen jeden beliebigen Politker, vom Landtagsabgeordneten bis zum Bunderkanzler ohne Wasserration für immer und ewig in die Wüste zu schicken.

  • In Deutschland wäre nichts davon rausgekommen und der hypothetische Mr. Moore für einen Bruchteil eines Schwarzgeldkontos zu den Regenwürmern gebracht.

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