Allgemein

BigBrother – das Dorf


Der Mann hat gewonnen – frag mich nicht nach irgendwelchen Namen. Vor lauter Zappen ist meine Wahrnehmung sehr eingeschrenkt eingeschränkt geworden :)
Hatte auch einen Artikel dazu geschrieben, aber aus unerfindlichen Gründen hat den WordPress, mein Laptop oder (am Schluss sogar) ich selbst, verschluckt…
BigBrother wird zum Dorf, das auch nur aus Pappe besteht, jeder kann machen was er will, solange er seinen Aufgaben bewerkstelligt – kann sogar eine Ausbildung dort absolvieren und solange bleiben wie er will.
„Lebenslang dort bleiben“ – naja… nen Friedhof gibts dort (noch) nicht. Aber vielleicht wird das ja mal ne Wochenaufgabe einen zu buddeln *g*

Schön find ich den Ausspruch vom Spiegel, dass BigBrother das Schmerzmittel für [die] soziale Misere in Deutschland ist. Vielleicht sollte Endemol besser mit dem Arbeitsamt zusammenarbeiten. Das 24/7-Abo bei Premiere sollte man mit Sozialhilfeausweis (heißt der jetzt Hartz-IV-Ausweis?) auch billiger bekommen. Schließlich wäre das dann zielgruppenkonform…

Update: Sehr geil find ich den Pressetext von Premiere:

Die 16 Männer und Frauen müssen dann das tägliche Leben meistern, gehen zur Arbeit oder auf ein Bier in die Dorfkneipe. […] Die 16 Bewohner werden – wie auch schon in Staffel fünf – in drei Bereiche eingeteilt: die „Reichen“, die „Normalen“ und die „Armen“.

Auf der BigBrother-Seite (BB) liest sich das dann aber so: die Armen sind die Hiwis, die Normalen die Assis und die Reichen die Chefs. Somit gibts jetzt nach „der Alm“, „der Burg“ jetzt auch noch „das Dorf“ (The Village *g*) und jeder weiß sofort woran er ist, wenn er aus der Werkstatt kommt und in „die Dorfkneipe“ geht und sich danach auf „der Dorfmatratze“ ausruhen geht…
(wer sich bei BB mit kuscheln als sein liebstes Hobby vorstellt – braucht sich über nichts mehr wundern…)

21 Comments

  • Einschränken kommt vom Schrank, weil jemand im Schrank hockt und da nicht rauskommt und dann ziemlich eingeschränkt ist. Woher das Wort „eingeschrenkt“ kommt musst du uns mal erklären :-)

    Der Spiegelartikel ist wirklich nicht schlecht. Die bildungsfernen Schichten … sogenannte Unterschicht … puh, sie wird immer größer in Deutschland. Dennoch kann es uns so schlecht nicht gehen. Schaut nur mal aus dem Fenster! Die Sonne scheint :-)

  • den fehler hab ich bei dir schon sooo oft verbessert, andy! es kommt soweit ich weiss davon, dass man schranken vorgesetzt hat wenn man eingeschrÄnk ist^^

  • Mann, Mann, Mann…
    Ich weiß Kathrin, du gehst mal wieder deinem Lieblingshobby nach: „Verbessern“. Ich lass das hier mal lieber mit der Groß- und Kleinschreibung… aber dann müsste man ja auch differenzieren, zwischen offensichtlichen und weniger offensichtlichen (Leichtsinns-)Fehlern.
    Die Schranke war ein offensichtlicher. Dieser wurde korrigiert. In diesem Sinne: Der Autor.

  • man machts halt immer solang, bis derjenige seine fehler besser machen kann.. dann isses ja uach nicht so schlimm, mein gott…..!

  • Orthographie = Rechtschreibung … und jetzt? Du machst sehr viele Fehler in dieser Richtung, Kathrin schreibt immerzu alles klein und auch mir wurde gesagt mein Blog wimmele nur so vor kleinen Fehlern … besuchen wir alle zusammen einen VHS-Kurs :-)

  • Besuchen wir alle zusammen die Kathrin Zuhause – da bringt sie uns das wirklich Wichtige bei! Meinetwegen drück ich dann auch die VHS-Gebühr ab. Mit der Ehrenamtlichen-Karte bekomm ich aber eh Rabatt 😕
    Weiß ja nicht wies euch ergeht, aber ich hab manchmal „keine Lust“ richtig zu schreiben – wenn ich will, kann ich schon… Aber sonst hätten Andere ja gar nichts zu schreiben… also bleib ich lieber bei dieser Linie… 😉

  • Im Allgemeinen ist es aber anstrengender Texte zu lesen, die nicht korrekt geschrieben sind. Sowohl Texte, die keine Groß-/Kleinschreibung verwenden, als auch Texte mit Rechtschreibschwächen. Tippfehler passieren, falsch gesetzte Kommas auch, aber falsche Schreibweisen sind pure Absicht und den Lesern gegenüber ziemlich unhöflich.

    Ich selbst bombadiere meine Leser mit „…“ und Binde-strich-worten und übermäßigem Einsatz des Wortes „dass“. Aber ich versuche mich zu besseren … versuche du es auch :-)

  • „keine Lust richtig zu schreiben“ – was für eine faule Ausrede ist das denn bitte? Wenn du’s eh besser weisst dann schreibs halt gleich richtig!

    Die Rechtschreibreform hat für unsere Übergangsgeneration nichts gutes gebracht, finde ich. Die allgemeine Verwirrung ist größer als das Ego von George W. Bush.

  • das mit dem „keine lust“ find ich auch ne ausrede!
    uuuund: ich schreibe kontinuierlich alles klein. hatten wir darüber nicht schon einmal ne diskussion?

  • Und was ist daran gut alles klein zu schreiben? Ich finde es unhöflich. Schau dir mal die Artikel meines Blogs in der Vor-dem-19.-April-2004-Ära an. Alles klein … sieht das gut aus? Es ist zum heulen …

  • „kontinuierlich alles klein“ ist hart… eigentlich genauso blöd wie „keine Lust richtig zu schreiben“. Fast so wie: „keine Lust zu arbeiten“. Kurz: ich werde mich bessern :)
    Wozu gibts Word und den guten Duden…

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.