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Madagascar – Review


Madgascar Film

Nachdem ich ja schon zu Fantastic4 ein Review schreiben wollte, aber bei Leibe keinen Bock dazu hab, schreib ich heute mal das Review zu Madagascar, das ich gestern im CineStar in Erlangen gesehen hab.

Immer wieder lustig in eine Kindervorstellung zu gehen und einen Film anzuschauen, der von der Optik her zwar für Kinder gemacht ist, von den Kommentaren her ich aber so ziemlich der einzige war, der diese auch nachvollziehen konnte (sorry Kids).
Masdagascar ist ein wirklich lustiger Film, auch wenn ich mit viel Skepsis in selbigen gegangen bin, da ich schon viel Schlechtes lesen musste (zB. spiegel.de). Im Nachhinein kann ich deren Kritik aber nicht ganz nachvollziehen.

Alex, der Löwe und Star unter den Zootieren des Central Zoos in New York ist ein kleiner tollpatschiger, wehleidiger Brat Pitt-/Jackie Chan-Verschnitt, der seinen „monochromen-Freund“ Marty (das Zebra) auf Anraten vom Nilpferd Gloria, davon abhalten soll in die Wildniss abzuhauen. Das alleine wär noch kein Abenteuer und nicht so lustig wenn nicht auch noch die Hypochonder-Giraffe (absichtlich so geschrieben!) Melman mit dabei wäre, die sich immer darüber beklagt, dass irgendwelche Sauberkeitsrichtlinien misachtet wurden.

Das Schicksal nimmt seinen Lauf als es dem weiß-schwarz-gestreiften Pferd (oder doch schwarz-weiß-gestreift?) doch gelingt auszubrechen. Er nimmt eine kurze Tour durch Manhattan und steuert auf die Grand Central Station zu („sehr groß und sehr zentral! – muss man schon sagen.„). Nilpferd, Giraffe und Löwe machen sich also mit der U-Bahn auf den Weg um ihren Freund davon abzuhalten abzuhauen. Dabei werden sie aber von den Menschen gestoppt und eingefangen.
Witzigerweise haben die 4 Pinguine genau den gleichen Plan gehabt. Genauso wie 2 Affen („Nicht sehen“ und „Nicht sprechen„). Die 4 Pinguine ergeben eigentlich einen eigenen kleinen Film von dem ich gerne mehr sehen würde. Auf der einen Seite haben sie was von „Der Pate“, dann wieder was von „Star Trek“ oder „Auf der Flucht“ – aber immer mit einer gehörigen Portion Tollpatschigkeit. Aber weiter in der Geschichte…

Von den Menschen eingefangen („Große böse Miezekatze!“) werden sie „auf ihren eigenen Wunsch“ wieder dorthin gebracht wo sie artgerecht leben können – nach Madagascar. Dass das aber alles ein blödes Missgeschick ist (Melman wollte nach San Diego) und eigentlich die Pinguine an allem Schuld haben, bemerken sie erst später. Melman der grinst wie Michael Jackson oder Alex, der mit seinem Vollyball spricht (Cast Away) kann sich den Kindern natürlich nicht ganz erschließen, macht den Erwachsenen aber gerade deswegen Freude.
Auf Madagascar angekommen stoßen sie auf die Lemuren, die die Eindringle zuerst für riesengroße Aliens halten („New York Giants„). Der König der Lemuren, der zu „I like to move it“ tanzt („Schwinge dein Huft – schwinge deine Huft“) will die Neuankömmlinge dazu benutzen die gefürchteten Hyänen zu vertreiben. Doch irgendwie kommt es anders als geplant. Was der Berater des Königs schon lange geahnt hatte tritt ein: Alex, der Löwe, findet zurück zu seinen Wurzeln und kann nicht anders als zu jagen. Also ist er immer drauf und dran seine Freunde zu verspeisen – allen voran Marty. Damit dies nicht eintritt flüchtet Alex ins Exil um keinen weiter zu Schaden. Doch als Marty in eine missliche Situation gerät und Alex ihn daraus rettet ist die Freundschaft wieder hergestellt und alle Sorgen vergessen.

Wie gesagt: der Film ist von der Machart her was für Kinder, von der Sprache her aber auch für Erwachsene geeignet. Was soll uns die Story sagen: Man sollte nicht seine Heimat aufgeben, nur weil man denkt noch nicht alles gesehen zu haben. Fress nicht deine besten Freunde, auch wenn du Hunger hast.
Eins hat mich am Schluss noch verwundert: Hans Zimmer hat die Musik geschrieben! Hat man diesmal gar nicht gehört! Neuer Schreiber im Hintergrund? Was ist geschehen?
Ach ja nochwas: es lohnt sich nicht bis zum Schluss sitzen zu bleiben. Da passiert eigentlich nichts mehr. Nur für die, die es wissen wollten. Da fliegt nur noch ein Nilpferd in Form der Freiheitsstatue durchs Bild (ziemlich Hippy-Joint-like).

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