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Schröder und die Flut


Bin ich grad der Einzige der so denkt oder versucht die SPD gerade wieder durchzustarten?
Die Flut in Bayern war nicht Schröders Ding, dafür war der Edmund viel schneller vor Ort und die Pegelstände gingen viel zu schnell wieder zurück.
Aber der Gerhard machts geschickt: wenn die Flut schon nicht bei uns stattfindet, dann gehen wir eben dort hin, wo die Flut ist – in New Orleans. Wenn Georg W. Bush schon keine Hilfe haben will, dann drängen wir sie ihm eben auf. Das zeigt nämlich, dass der Gerhard hier in Deutschland sehr geschäftig ist, und dieses Thema auch zur Chefsache erklärt hat! Minister werden zusammengetrommelt, man berät sich, Hilfsgüter werden organisiert und Gelder freigemacht. Und für was das Ganze?
Für mehr Wählerstimmen!
Und wenns am Schluss gar nichts bringt, dann hat der Gerhard ganz viele neue Freunde. In Amerika, beim UN-Sicherheitsrat und bei allen Menschen die schonmal eine Flut erlebt haben. Geschickt gemacht. Aber ich bezweifel mal, dass es unser amtierender Bundeskanzler wirklich schafft noch 16 Tage mit guten Meldungen in der Presse zu bleiben. Eher holt er sich dabei eine blutige Nase.

Ich bin ja echt für ein Wahlsystem wie beim Eurovision Song Contest: Jeder Zuschauer außer die Landsleute selbst dürfen für das jeweilige Land wählen. Mann, Mann, Mann.

Passend dazu: Who cares about the Flut-Opfers?

3 Comments

  • Der Artikel hat ein Quentchen Wahrheit drin. Aber zum Schluss wurde es dann doch sehr ironisch.
    Fands komisch, wie die ganze deutsche Presse berichtet hat, dass Schröder die Organisation der Hilfsaktion zur Chefsache erklärt hat und er selber mithelfen wird.

    Sowas halte ich für einen riesigen Bullshit! Aber alle glauben, dass er wirklich von Minister zu Minister läuft/telefoniert/organisiert. Genauso wie das Auftreten von Bush gestern Abend. Er hat sich 5 Tage nach der Katastrophe die Lage erklären lassen. Vor der Kamera. Als ob er nicht schon im Flugzeug gesagt bekommen hat wos brennt.

    Da läuft gerade einiges Falsch. In der Presse und bei den Staatsmännern. Da fand ich den Bürgermeister von New Orleans noch am besten: „I am pissed!“

  • Ich find es super schlimm, dass ausgerechnet den Armen in New Orleans nicht geholfen wird. Schaut euch die Blogs im Internet an oder verfolgt mal die Bilder der Auslandsjournale. Da seht ihr, was dort wirklich abgeht. Das sind Zustände wie in Somalia! Ein Marine, der seinen Dienst quitiert hat und alles verloren hat, hat gemeint, dass bis auf den McDonalds alles so ist wie im Irak.

    Aber vor den Kameras der großen Sender sieht man Staatsmänner und andere hohe Leute, die sagen, es wird was getan.
    Gerade war Ms. Bush im Fernsehen, die gesagt hat: „Wenn wir es heute nicht schaffen, den Leuten zu helfen, dann schaffen wir es morgen. Und übermorgen ist auch noch ein Tag!“ Das man sowas sagen kann?!?! Hallo?! Ich könnt mich da wirklich aufregen! Morgen sterben wieder mehr alte Leute, denen einfach nicht geholfen wird.

    Hilfsgüter werden nicht durchgelassen, da angeblich das Chaos noch zu groß ist. Busse stehen in Schlangen rum, da man sich nicht drauf einigen kann, wo man zuerst hinfährt oder man anschließend die Leute hinbringen will. Manchen wurden irgendwo hingekarrt und dort stehen gelassen. Andere hat man an einen 500 Kilometer entfernten Ort gebracht und gemerkt, dass der schon voll ist, also ist man nochmal 300 Kilometer ins nächste Football-Stadion gefahren!
    Keine Notunterkünfte, keine Zeltlager, keine Ärzte.

    Nur Hubschrauber und Rettungshunde, die für die Kamera kurz rumhantieren und dann den restlichen Tag nicht mehr gesehen sind.

    Sowas macht doch traurig und wütend!

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