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Fotoshooting mit Schweinsteiger


Am Samstag bin ich um 3:30 Uhr nach München losgefahren um am Fotoshooting von T-Com und stern mit Bastian Schweinsteiger dabei zu sein. Da am Freitag in der münchner Tageszeitung tz stand, Schweinsteiger sei in einen erneuten Wettskandal verwickelt, war es etwas unklar ob er letztlich anwesend sein wird oder nicht, aber egal… macht man ja alles mal mit und wartet auf das Unerwartete (oder so ähnlich)Also bin ich auf, nach München (Treffpunkt: Pinakothek der Moderne) und war sogar schon um 6 Uhr vor Ort. Mein Auto hat dann noch ein paar Zicken gemacht („gib mir Wasser und Öl„) womit dann mein Puffer für ein kleines Frühstück auch verbraucht war. Gott sei Dank gabs bei der Anmeldung auch noch Kaffee und Croissants. Das angekündigte standesgemäße Catering (OT: „wie man es von Fotoshootings gewohnt ist„) wars dann aber nicht. Oder vielleicht bin auch nur ich anderes gewohnt…

Man musste sich also erstmal anmelden, mit einer Unterschrift seine Rechte (in Bild, Film und Ton) abtreten, womit man anschließend das Welcome-Trikot des größten Nationalteams aller Zeiten erhielt (samt Stempel) und sich auf zum Frühstücken gemacht hat. Wie man dann so beim Kaffee schlürfen war, wurde man von den Visagistinnen geschminkt und von Kostümbildern geprüft wurde ob das Trikot auch wirklich gescheit sitzt. Notfalls wurde das Trikot gewechselt oder am Rücken mit Nadeln trappiert. Währenddessen sind Kamerateams rumgelaufen und haben alles auf Film festgehalten. Hier und da ein Interview um kleinere Szenen festzuhalten.

Nach den ersten Szenen im Vorraum der Pinakothek gings in die Rontunde wobei man sich auf 2 Etagen verteilen sollte und mit stolzgeschwellter Brust so tun sollte als ob man gerade die Nationalhymne hören würde. Der Fotograf war ziemlich relaxt, der Koordinator (von T-Com) weniger, was aber keinen Abbruch tat, da man ihn trotz Megaphon in dem hallenden Bau eh nicht verstand.

Nach etwa 4 Stunden (es war ca. 11:30 Uhr) kam dann auch endlich Bastian Schweinsteiger, der als Hauptakteur in einem Bild zu sehen sein wird. Dass er kommen wird hat man an den wichtigen Managern (weiblich, wie männlich) gesehen, die alle im Vorfeld nervös wurden. Die Zuschauer empfingen ihn mit Beifall, was angesichts der fälschlichen, negativen Presse angebracht war. Und gleich sind auch die ersten 12-14jährigen Mädels auf ihn losgestürmt und wollten ein Bild mit ihm haben. Aber hier hat das Management von Schweinsteiger gleich abgewiegelt „gibts heute nicht – habt Verständnis“ was ich nicht ganz nachvollziehen konnte… aber naja…

Effektiv ging das Shooting mit ihm vielleicht eine dreiviertel Stunde. Bastian Schweinsteiger an sich war recht gelöst, man merkte ihm aber an, dass er nicht ganz bei der Sache war. Entweder wars für ihn ein normaler Job, wo er funktionieren musste, oder die negativen Schlagzeilen oder die Grippe und das Fieber, das er angeblich hatte. Auf jeden Fall war er lockerer als die vielen Menschen, die sich um ihn gekümmert hatten!

Wie die Bilder letztlich werden, kann ich nicht beurteilen, da muss mit Sicherheit noch einiges retuschiert werden. Wann es erscheint weiß ich auch nicht. Einfach mal die nächsten Tage und Wochen die Augen offen halten. Ob man mich dabei sehen wird, weiß ich auch nicht… Im Bild mit Schweinsteiger bin ich aber recht nah bei ihm auf der rechten Seite der Treppe zu sehen – so viel weiß ich schon.

Abschließend kann ich sagen: viel Schall und Rauch um (fast) Nichts. Ein „Hochsicherheitstrackt“ wegen „dem Superstar Bastian Schweinsteiger“, wie mir am Telefon versichert wurde, wars nicht – da ist Hinz und Kunz rumgelaufen. Das Catering war auch nicht, wie angekündigt, standesgemäß. Also blieb eigentlich nur noch mein persönlicher Eindruck zu sehen, wie andere Agenturen so ein Fotoshooting organisieren und umsetzen. Nicht schlechter – aber eben anders.
Und dass Statisten wie Statisten behandelt werden, war im Vorfeld klar – mir zumindest. Die anderen Leute, besonders die vielen Kinder sind aber bestimmt mit einem langen Gesicht davongezogen – und das hätte nicht sein müssen. Schade eigentlich.

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