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Part Two, Ooh Ooh!


Nach der gestrigen „Tour de Force“ mit La Spears heute Teil zwei der Rezension!
Let’s Jump right in…..

Track 7: Freakshow

Worum geht’s: Freunde, keine Ahnung. Um eine Freakshow?
Beats: Sind nach meinem Dafürhalten so auf halben Weg zu Peaches hängen geblieben!
Melodie: Nervtötend! Der Refrain ist nervtötend! Und irgendwie schon tausendmal gehört. Der Rest des Songs wird „gerappt“….siehe Vocals!
Vocals: Wer erinnert sich noch an Madonnas „American Life“ und Robbies „Rudebox“? Brit hat das jetzt auch für sich entdeckt und macht es zumindest besser als die Großmeistern. Die Reime tragen den Song und machen ihn immerhin nicht uninteressant. Aber lass mal die seicht rappende Spears weg und da ist nicht mehr viel!
Best line:
Christian hot, Bugatti whips
Hope the new designer fits
 

Track 8: Toy Soldier

Worum geht’s: Brit will ‘nen echten Kerl und keine Toy Soldiers!
Beats: Die erste halbe Minute klingt sehr viel versprechend, jedoch erwartet uns ab dem ersten Refrain das Militär! Paradentrommeln erklingen durchgängigen und geben ein schnelles Tempo vor. An sich eine schöne Idee, die aber so gar nicht zum Anfang des Songs passen will und leider nicht mehr dorthin zurückkommt. Gepaart mit den anderen Elementen des Songs (siehe unten) sind die Trommeln für mich einfach nur Nervenkiller.
Melodie: Schade! Schade, dass mich das hier alles an Las Ketchup, Quietschie Quäkie und NerviNervi erinnert. Es ist ne Leier, wie so viele militärische Lieder Leiern sind. Zahlt auf Konzept ein, aber alsbald schrammelt der Song leider nur lärmig vor sich hin. Verbuchen wir es als Experiment!
Vocals: Brit war nicht beim Krämer!
Best line: Niete! Leider nicht!
Letzte Worte: Trivia time! 50 Cent hat einen Song der genauso heißt. Immerhin hieß sein Album auch „The Massacre“!

 

Track 9: Hot as Ice

Worum geht’s: Inthronisation der Spears als Überwesen!
Beats: Ein klassischer Pop-Beat, der immer funzt und gut vorantreibt. Und weil das so ist, hört man ihn derzeit auch bei Monrose’s „Hot Summer“! Good stuff!
Melodie: Erscheint mir die fröhlichste Melodie des Albums bisher. Und die Bridge Liebhaber kriegen endlich was gutes auf die Ohren. Was wären den Pop-Songs ohne Bridges, bitte? Gimme me more Bridges Britney!
Vocals: Pop-Brit singt poppig, frisch munter und frei daher. Etwas angespannt kling es trotzdem, denn Britney liegen diese höheren Töne nicht.
Best line:
‚Cause I’m cold as fire baby, hot as ice
If you’ve ever been to heaven, this is twice as nice

Letzte Worte: Hallo Frau Spears, wie progressiv? Cold as fire, hit as ice? Das sind doch contradictions in terms! Verstehe Frau Spears, Sie vereinigen das alles in sich. Haben Sie da irgendwie an flüssigen Stickstoff gedacht….?

 

Track 10: Ooh Ooh Baby

Worum geht’s:
Strictly Physical!
Beats: Hilfe, Hilfe, Hilfe! Woher kenn ich den? Denn kennt man doch! Wer ist die Mutter dieses Beats? Das ist doch dieser klassische Vorantreiber… marschierend… pushend… ich muss ständig an Kill Bill denken und das kann irgendwie nicht stimmen.
Melodie: Der Anfang erinnert sofort an den Evergreen der Turtles „So Happy Together“…(na, schon wieder was gelernt!). Ein Ton mehr und man hätte Tantiemen zahlen müssen.
Vocals: Brit wie man sie kennt. Alles gut, aber auch keine neue Facette!
Best line: Wahrlich, es gibt einfach keine Burner-Line in dem Song, was zu erwarten war wenn der Titel schon „Ooh Ooh Baby“ heißt!

 

Track 11: Perfect Lover

Worum geht’s: Frau Spears wird hot if we hit the spot!
Beats: Reichhaltige Beats mit beatboxing Charakter. Wenn mich nicht alles täuscht, zeichnet sich Pharrell Williams dafür verantwortlich der weiland mit Brit schon „Boys“ machte.
Melodie: Hypnotisch, seductive, ein bisschen aharmoisch wie bei „I am Slave for You“.
Vocals: Britney hechelt hier wieder lasziv ins mic! Das reicht uns schon! Danke Brit!
Best line:
My body feels like an inferno
Like im in a race and i’m jumping the hurdle
Come closer we’ll persue it
Baby just let go we can do it

 

Track 12: Why should I be sad

Worum geht’s: Das Federschwein kriegt seine Abreibung!
Beats: RnB
Melodie: Hallo Damita Jo! Erinnert wirklich stark an „Spending time with you“ und „I want you“ von der Jacksons Janet.
Vocals: Mutet zunächst auch noch an wie die gute Janet, also eher zart stimmig zu anfang. Schnell kommt Britney dann aber auf Kurs und erzählt uns Episoden einer Ehe. Sie reflektiert ohne zu resignieren…*ähem**räusper*…aber will man das hören?
Best line:
I sent you to Vegas

With a pocket roll of paper

Don’t put no ultimatiums on you

I thought what could separate us

But it just seemed to break us

Only brought the playa part of you

Letzte Worte: Das beste Abreibungslied überhaupt ist und bleibt Timberlakes „Cry me a river“. Brit, da müssen noch paar Trennungen kommen. Du brauchst mehr Übung!

 

Wie ein Phönix aus der Asche ist die Spears mit diesem Album nicht aufgestiegen. Wer sein Album „Blackout“ nennt, von dem erwartet man eine musikalische Aufarbeitung. Brit leistet das nicht. Damit ist der Titel des Albums einfach schön PR. Aber Freunde, wir sind ja auch beim Pop – was will man da auch erwarten? ;o)

P.S.: „The incredible Lago“ ist eine Textpassage aus „Gimme more“. Ich kenne nur Lago Maggiore. Mit viel Phantasie versteht man auch „the incredible lightdoll“. Brit, das hätt‘ uns besser geschmeckt – wenn es auch aktuell mehr Schein als Sein ist.

Texterchen Over and Out!

2 Comments

  • Das liebe Texterchen wird sich die nächsten Tage bestimmt näher vorstellen und euch berichten woher sie kommt (es ist eine Frau – soviel sei verraten), was sie so macht und was sie hier machen wird. Ein bisschen müsst ihr euch aber noch gedulden.

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