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Dogtown Boys – Review


Dogntown Boys

Genauso wie der Herr aus Litteseacreek war ich auch gestern in der SneakPreview. Vor dem Hauptfilm kamen natürlich die Vorschauen der nächsten Wochen dran. Und auf einen hab ich mich besonders gefreut: Dogtown Boys. Nicht weil ich von dem Film schon viel Gutes gehört hab, sondern weil mir die Vorschau an sich gefallen hat.

Um so mehr hab ich dann gejauchzt, als selbiger Film als Sneak-Film lief. Bei unserer Preview saß aber Gott-sei-Dank keiner mit einem Nachtsichtgerät im Kinosaal. Aber jetzt mal zum Film:
Er spielt rund um die 1975 Jahre und dreht sich um die Anfänge der Skateboardszene. Die Jungs, die früher noch gesurft sind und sich selbst als Piraten bezeichnen müssen auch mal Geld verdienen und die Jüngeren ran lassen. Also was liegt da näher als einen Surf- und Skateshop zu eröffnen und die Kiddies (17-19 Jahre) zu Contests zu schicken (Checkpoint und Zink lassen grüßen). Mit dabei sind Stacy Peralta, Tony Alva, Jay Adams, Jeff Ament (Pearl Jam!) und viele mehr, aus der Riege der Z-Boys (Zypher). Natürlich werden diese von Schauspielern wiedergegeben. Aber wenn man sich mal den Abspann anschaut haben sie (die richtigen Personen) es sich nicht nehmen lassen und die Stunts zu ihren eigenen Figuren gedoublet.
Als weitere Acts sind Tony Hawk und Johnny Knoxville mit dabei. Die sorgen für einiges Schmunzeln im Kino, da sie doch in einem Film über ihre Ziehväter mitspielen. Alles in allem also eine nette Besetzung.

Von der Story her gibts eigentlich wirklich nicht mehr zu erzählen. Es wird bei Contest gekämpft, Party gemacht ohne Ende. Freundschaften gehen wegen der gleichen umkämpften Frau auseinander. Aber letztendlich trifft man sich wieder um einem gemeinsamen Freund, der erkrankt ist, die letzte Ehre zu erweisen.
Die Bilder des Films sind aber wirklich genial gemacht! Die Wellen, die Straßen, die Darsteller, die Zeit, das Feeling. Das hat schon alles irgendwie was. Obwohl nicht sonderlich schwierig hat mir der tiefe 180 aber am meisten gefallen. Dass Fred Durst die Film eigentlichen produzieren sollte, letztendlich aber David Fincher den Film alleine durchgezogen hat, sie nur eine kleine Randnotiz, zeigt aber auch, wer sich alles 2001 in Dogtown and Z-Boys verliebt hat.

Von mir gibts diesmal 5 von 5 Cappellmeister, weil ich nicht viel von dem Film gehalten hab, aber dann doch total überwältigt wurde von all den tollen Dingen. Sehr sehenswert.

Von Stacy Peralta werden wir demnächst wohl noch mehr hören. Sein 4. und 5. Film sind derzeit schon in Bearbeitung. Net schlecht Herr Specht.

Ach ja: vielleicht sollte man allen Frauen im oberen Teeny-Alter sagen, dass Heath Ledger und ganz viele andere schnucklige Boys mitspielen. So, jetzt hab ich meine Schuldigkeit getan.

Freu mich schon drauf, demnächst Brother Grimm zu sehen. Ich hab mich kringelig gelacht.

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