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Neuer Beitragssatz von mindestens 15,5% für gesetzliche Krankenkassen


Ich konnt gerade meinen Augen nicht trauen – das sind mal 2,6% mehr als ich derzeit bezahle. Vom Rest hab ich mir eine Zahnzusatzversicherung besorgt, die mal mehr als schick ist. Aber wenn ich zukünftig so viel bezahlen muss, werd ich mir die nicht mehr leisten. Und ich bin mir sicher, dass mir die gesetzliche Krankenkasse die gleichen Leistungen nicht bieten wird. Wahnsinn!

Und dagegen wehren kann man sich ja auch nicht – gibt ja dann nur noch den sozialistischen Einheitsbrei – oder man verdient unanständig viel (so viel mehr dass es gegen das Gesetz verstoßen muss – OT Lafontain *g*) – dann darf man auch in die private Krankenkasse. Aber in 4 Jahren wirds die wohl auch nicht mehr geben – solange hat man nämlich Sperrfrist bis man in diese eintreten darf.
Auswandern könnte sich zum ersten Mal ernsthaft lohnen!

Was ist euer Geheimrezept?

9 Comments

  • Ganz einfach, ich hab mich schon privat versichert.
    Übrigens zahlt auch jeder, der ein bisserl gespart hat, nochmal extra in die gesetzliche Krankenkasse ein. Auch (oder gerade) die Privatversicherten! 5 Prozentpunkte der neuen Abgeltungssteuer fließen nämlich direkt in den Gesundheitsfond.
    Was kann man also tun? Immer gut Zähne putzen und vor der nächsten Wahl mal genau in den Parteiprogrammen lesen.
    Auswandern? Wohin denn?

  • Privatversichert sein lohnt sich aber wirklich nur wenn du oft krank bist. Andernfalls sind die saftigen Beitragserhöhungen im Alter und die fehlende Möglichkeit auszutreten nicht so richtig prickelnd, oder? Außerdem sind Kinder dort nicht mitversichert, oder?

    Ich weiß das nur von unserer Familie … kann ein teurer Spaß werden … was sind da schon 15,5% 😉

  • Privatversicht zu sein kann sich durchaus lohnen wenn man jung ist und viel verdient. Man sollte allerdings nicht älter werden 😉

    Bei Beamten sieht das ganze natürlich deutlich anders aus weil 50-80% vom Staat bezahlt werden.

  • Tja, dafür bauen sie dann halt neue Filialen oder sichern alternativ die Versorgung der Kranken. Cappellmeister hat am Ende des Jahres sowieso nix mehr in der Hose, wenn selbst seine Matratze von der Bankenkrise wegen lustiger Credit Swaps erwischt wird und bankrott geht 😉

  • Wenn man sich die Beitragsentwicklungen der Privaten anschaut, sind sie jedenfalls weniger stark gestiegen als die Gesetzlichen.
    Dafür gibt es ja die Altersrückstellungen.
    Darüberhinaus zahle ich, je nach Tarif, knapp die Hälfte bis zwei Drittel von dem, was ich in die gesetzliche einzahlen müsste und bekomme dafür die (gefühlte) 20fache Leistung. Da ist dann noch Luft für einen Partner oder das eine oder andere Kind. Vor allem bei Angestellten, für die ja der Arbeitgeber wieder die Hälfte übernimmt und die ja sowieso entsprechend verdienen müssen.
    Klar, bei Selbständigen kann es als Familie teurer werden, aber wer als Selbständiger nicht entsprechend viel verdient, sollte sich sowieso mal Gedanken machen. 😉

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